Erkrankungen der Psyche und des Nervensystems

Psychosomatik

„Geh Du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.“
„Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“ sagte der Körper zur Seele. (Ulrich Schaffer)

Psychosomatische Erkrankungen nehmen in unserer Leistungsgesellschaft kontinuierlich zu. Das ganzheitliche Konzept der GesundheitsKlinik „Stadt Hamburg“ berücksichtigt bei psychosomatischen Erkrankungen besonders die positiven Einflüsse des Meeresküstenklimas – u.a. den weiten Lichthorizont und die entspannende Wirkung eines Spaziergangs am Strand, nur dem Rauschen der See und der Meeresbrise ausgesetzt.

  • psychische Stabilisierung
  • Verbesserung der Selbstwahrnehmung, der Selbstakzeptanz sowie des Selbstwertgefühls
  • Erarbeitung funktionaler Krankheitsbewältigungs- und Achtsamkeitsstrategien sowie Stärkung persönlicher Ressourcen
  • Reduzierung körperlicher Krankheitssymptome und Schmerzen
  • Aufbau von Gesundheitskompetenz und Erlernen von Stressbewältigungsstrategien und Entspannungstechniken
  • Krisen- und Konfliktbewältigung sowie Stärkung der eigenen Problemlösungskompetenz
  • bei Bedarf Therapie mit Antidepressiva unter Berücksichtigung von Kontraindikationen (z.B. Adipositas, Herz- Kreislauferkrankungen)
  • Erarbeitung von Handlungsalternativen im Umgang mit privaten und beruflichen Belastungssituationen
  • bei vorhandenen Einschränkungen Förderung von Ressourcen für die berufliche und private Teilhabe

  • seelische Erschöpfungszustände (Burn-Out)
  • Depressionen, Angsterkrankungen, Panikstörungen
  • Anpassungsstörungen
  • posttraumatische Belastungsstörung
  • somatoforme Störungen, psychovegetative Reaktionen
  • Konflikte am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld
  • chronische Schmerzzustände
  • gestörtes Gesundheitsverhalten und dessen Folgen (z.B. Rauchen)
  • Dysthymie
  • akute Belastungsreaktion
  • Somatisierungsstörung
  • nichtorganische Ein- und Durchschlafstörungen

  • Unfähigkeit zur Selbstversorgung
  • Suchterkrankungen
  • nicht ausreichend behandelte schizoaffektive Störung
  • akute psychiatrische Krankheitsbilder
  • schwere hirnorganische Erkrankungen
  • Suizidalität
  • Depressionen in der dunklen Jahreszeit der Herbst- und Winterstürme (Oktober bis Ende Februar)
  • siehe auch unter allgemeine Kontraindikationen

  • ausführliches Erfragen der Krankengeschichte (Anamnese), Erfassung von Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Beurteilung des Allgemeinzustandes, Erfassen von Störungen des Affektes, Denkinhaltes sowie des Antriebs und der Wahrnehmung
  • Genussmittel
  • Medikamentenanamnese
  • allgemeine Ganzkörperuntersuchung
  • ausführliche fachspezifische Untersuchung je nach Begleiterkrankung
  • WHO-5 Fragebogen zur Lebensqualität zu Beginn und am Ende
  • ggf. Fragebogen Beck'sches Depressions Inventar
  • Labordiagnostik in Abhängigkeit von eingereichten/mitgebrachten Befunden und deren Aktualität
  • EKG
  • abhängig von der Indikation weitere diagnostische Maßnahmen möglich, z.B.
    • Belastungs-EKG
    • Langzeit-EKG
    • Langzeit-Blutdruckmessung
    • Ultraschalldiagnostik (Sonographie des Abdomens/der Schilddrüse, Echokardiographie, spezielle doppler-/duplexsonographische Gefäßdiagnostik)
    • Lungenfunktionsprüfung

Das Meeresküstenklima mit seiner lichtvollen Weite gilt seit der Antike als außerordentlich belebend und kräftigend bei seelischer Erschöpfung.

Brandungswandern in der einzigartigen Naturlandschaft des Nationalparks Wattenmeer - nur dem Auf und Ab der Gezeiten, dem Wind und der Sonne ausgesetzt - harmonisiert Geist und Seele, öffnet die Sichtweise für neue Lebenseinstellungen und ist ein unerschöpflicher Brunnen, aus dem Ihnen neue Kraft erwächst.

Im Vordergrund der Therapie stehen eine Verbesserung des psychischen Wohlbefindens sowie eine Steigerung der Leistungsfähigkeit im privaten und beruflichen Umfeld. Bei psychisch erschöpften oder gestressten Patienten muss unter allen Umständen eine Übertherapie mit vielen verschiedenen Therapien vermieden werden. Weniger ist hier mehr!

  • psychologische Therapie
    • psychologische Einzelgespräche
    • ein Entspannungsverfahren (Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training oder Imagination oder Qi Gong)
    • Tanztherapie
    • Gesprächsgruppen bei bestimmten Indikationen (z.B. Tinnitus, Adipositas)
    • ggf. Ergotherapie (Genusstraining, Achtsamkeitstraining)
    • ggf. Hypnose (als Wahl-/Zusatzleistung)

  • medikamentöse Therapie (bei Bedarf)
    Verordnung bzw. Überprüfung von Psychopharmaka unter besonderer Berücksichtigung unerwünschter Nebenwirkungen (z.B. Gewicht, Herz- Kreislauf-System, Schlaf, Verkehrstüchtigkeit)

  • Sport- und Bewegungstherapie
    Ein besonders wichtiger Therapieansatz besteht in der Steigerung der körperlichen Aktivität. Auch hier gilt: Weniger ist häufig mehr! Zur Auswahl stehen:
    • Walking oder Nordic Walking oder Jogging
    • medizinische Trainingstherapie
    • verschiedene Gymnastikgruppen (z.B. Pilates oder Yoga oder Stretching, Zirkeltraining, Deepwork, Crossletic)
    • Wassergymnastik oder Aquafitness

  • Physiotherapie/balneophysikalische Maßnahmen
    • klassische Massagen oder Fußreflexzonenmassagen oder Akupunktmassage nach Penzel
    • Krankengymnastik einzeln bei Rückenproblemen
    • Elemente der Kneipp-Therapie
    • Wannenbäder mit entspannenden Zusätzen wie Melisse oder Latschenkiefer

  • edukative Maßnahmen
    • Vortrag „Stressmanagement“
    • Vortrag „Bewegung und Gesundheit“
    • Vortrag „Schmerzbewältigung"
    • Vortrag „Trauer und Verlust“
    • Vortrag „Alltagsdrogen und Genussmittel“
    • Vortrag „Entspannung und Achtsamkeit“
    • Vortrag „Adipositas“ bei Gewichtsproblemen
    • Vortrag „Tinnitus“

  • weitere Therapien
    • bei Bedarf Sozialberatung
    • ggf. Akupunktur (als Wahl-/Zusatzleistung)

GesundheitsKlinik Stadt Hamburg GmbH

Im Bad 35 · 25826 St. Peter‑Ording

Telefon: 04863 / 86 ‑ 0
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