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Hypnose-Therapie

Hypnose ist der Überbegriff für ein kommunikatives Verfahren, das es ermöglicht, bewusst einen Trancezustand einzuleiten. Seit über 6000 Jahren wird Hypnose in den verschiedensten Richtungen erfolgreich angewandt. In der Medizin ist die Hypnose seit über 200 Jahren wissenschaftlich anerkannt.

Hypnose ist damit sowohl ein altes und bewährtes Heilverfahren als auch eine junge Heilmethode. Denn das wissenschaftliche Verständnis der Hypnose hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr stark zum Positiven entwickelt. Dadurch wurde das Spektrum ihrer Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert und ihre breit gefächerte Wirksamkeit anerkannt.

Bei der Hypnotherapie spricht der Therapeut während der Einleitung mit ruhiger, monotoner Stimme. Dadurch soll der Patient in einen tranceähnlichen Zustand versetzt werden, bei dem die Vernunftebene zugunsten des Unterbewußtseins ausgeschaltet ist.

Während der gesamten Sitzung findet ein Dialog zwischen Therapeut und Patient statt, so dass der Patiente aktiv am Therapieprozess teilnimmt. Der Therapeut kann hierdurch auf Atmung, Herzschlag, Stoffwechsel oder Verhaltensmuster des Patienten einwirken.

Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Erschöpfungs- und Angstzustände, chronische Schmerzen, vegetative Dystonie, psychosomatisch bedingtes Asthma bronchiale sowie Organ- und Herzneurosen.

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