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Informationen zum Coronavirus für Neuanreisende und Interessenten

Entspannter Aufenthalt unter 3G-Bedingungen!
 

Liebe Rehabilitanden und Interessenten,

seit dem 20.09.2021 haben sich die Regelungen in Schleswig-Holstein grundlegend geändert. Die Corona-Landesverordnung sieht nun vor, dass unter 3G-Bedingungen (alle Personen sind nachweislich geimpft, genesen oder getestet) bisherige Beschränkungen weitgehend wegfallen.

Dies hat uns auf der einen Seite neue Möglichkeiten eröffnet, auf der anderen Seite müssen wir aber bedenken, dass bei uns Rehabilitanden aus dem gesamten Bundesgebiet zum Teil auf engstem Raum zusammenkommen. Auch wir sind einige Schritte in Richtung Normalität gegangen, gleichzeitig blieb aber unser Hygiene- und Sicherheitskonzept in weiten Teilen bestehen. Weiterhin ist es unser Bestreben unsere Rehabilitanden und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.

Die konsequente Befolgung der 3G-Regelung setzt voraus, dass ungeimpfte Rehabilitanden und Begleitpersonen täglich mittels Antigentest schnellgetestet werden. Wir gehen diesbezüglich einen neuen Weg: Die Tests erfolgen mittels Wattestäbchen, das 40 Sekunden lang unter die Zunge gelegt wird. Dies ist ein noch neues Verfahren und Produkt, das durch das Paul Ehrlich Institut mit einem positiven Ergebnis evaluiert wurde. Für unsere Rehabilitanden entstehen dafür keine zusätzlichen Kosten, für Begleitpersonen sind pro Test 7,50 € zu zahlen. Im Rahmen der Testung wird die Temperatur gemessen.

Weiterhin ist innerhalb der öffentlichen Bereiche in den Klinikgebäuden ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Masken dürfen ausschließlich am Sitzplatz im Speiseaal oder beim Sport (z. B. MTT am Gerät, Gymnastikraum, Schwimmbad oder draußen) abgenommen werden.

Wir alle sind sehr bestrebt, Ihren Aufenthalt bei uns so angenehm und unbeschwert wie möglich zu gestalten. Das Funktionieren unseres Konzeptes ist dabei von Ihrer Bereitschaft zur Mitwirkung abhängig. Dies gilt unter anderem für die Einhaltung von bestimmten Regeln und Terminvorgaben. Damit Sie einen Eindruck von unseren Regelungen erhalten, folgt unten ein Auszug aus unserem Hygiene- und Sicherheitskonzept.

Sicher ist: Wir alle werden mit Ihnen gemeinsam dafür sorgen, dass Sie bei uns einen schönen und gesundenden Aufenthalt verbringen werden.

Ich wünsche allen eine Corona-freie Zeit - bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße aus St. Peter-Ording

Christian Volquardsen
Geschäftsführer




Kommentierter Auszug aus dem Hygiene- und Sicherheitskonzept der GesundheitsKlinik „Stadt Hamburg“

Das Land Schleswig-Holstein sieht in seiner Corona-Verordnung den weitgehenden Wegfall von Beschränkungen vor, sofern nach der 3G-Regelung verfahren wird. Das Hygiene- und Sicherheitskonzept der GesundheitsKlinik „Stadt Hamburg“ basiert auf der konsequenten Durchführung der 3G-Regelung, sieht aber dennoch umfangreiche Schutzmaßnahmen vor.


Vorausauswahl von Patienten

Die Unterlagen aller angemeldeten Rehabilitanden werden bezüglich ihrer Vorerkrankungen genau untersucht. Risikopatienten können zu ihrer eigenen Sicherheit leider nicht anreisen. Zusätzlich wird das aktuelle Infektionsgeschehen der kreisfreien Städte und Landkreise geprüft.

Da sich die Infektionszahlen in Deutschland flächendeckend sehr dynamisch entwickeln, ist eine Anreise nur dann möglich, wenn die Rehabilitanden über ein negatives PCR-Testergebnis (ein Antigen-Schnelltest ist nicht ausreichend) zum Coronavirus SARSCoV-2 verfügen. Zwischen Test (Abstrich) und Anreise dürfen nicht mehr als 5 Tage verstrichen sein. Die Patienten erhalten vor ihrer Anreise ein Schreiben, mit dem sie aufgefordert werden, einen Coronavirus SARSCoV-2 PCR-Test durchführen zu lassen (Testverlangen gem. § 6 Abs. 2 Nr. 3 TestV). Mit diesem Schreiben haben die Rehabilitanden bei Vertragsärzten oder Testzentren Anspruch auf einen kostenlosen Test. Sind Sie von Corona genesen, oder vollständig geimpft (die abschließende Impfung muss länger als 14 Tage zurück liegen), dann benötigen Sie nach § 7 Abs. 2 SchAusnahmV keinen PCR-Test mehr.

Anmerkung: Wir haben die maximale Zeit, die zwischen Test und Annreise vergangen sein darf, auf 5 Tage festgelegt. Wir verfahren deshalb so, da an vielen Orten das Testergebnis erst nach 3 - 5 Tagen vorliegt. Wenn ein Test maximal 48 Stunden alt sein dürfte, wäre für viele Rehabilitanden eine Anreise nie möglich.

Unmittelbar nach dem Eintreffen bei uns wird bei allen neu anreisenden Patienten bereits an der Rezeption Temperatur gemessen. Dies erfolgt kontaktlos mittels Infrarot-Stirnthermometer. Falls Fieber festgestellt wird, erfolgt in einem eigens eingerichteten Sichtungsraum eine ärztliche Untersuchung und weitergehende Befragung. Danach wird nach Bedarf über das weitere Vorgehen entschieden. Vor der im Pflegedienst erfolgenden Aufnahme wird bei allen neuanreisenden, nicht nachweislich geimpften und genesenen, Rehabilitanden ein COVID-19 Antigentest (Schnelltest) durchgeführt. Dieser schließt die akute Infektiosität weitestgehend aus. Das Testergebnis liegt bereits nach 15 – 30 Minuten vor.


Tägliche Testung nicht geimpfter oder genesener Patienten und Begleitpersonen

Nicht geimpfte oder genesene Patienten werden täglich im Zeitraum von 07:00 Uhr bis 09:30 Uhr per Antigen-Schnelltest getestet. Für zu testende nicht geimpfte oder genesene Begleitpersonen wird eine Gebühr in Höhe von 7,50 € pro Test erhoben.
Anmerkung:Die Tests erfolgen mittels Wattestäbchen, das 40 Sekunden lang unter die Zunge gelegt wird. Dies ist ein neues Verfahren und Produkt, das durch das Paul Ehrlich Institut mit einem positiven Ergebnis evaluiert wurde.

Im Zuge der Testung wird zusätzlich die Temperatur gemessen.


Allgemeine Verhaltensregeln

Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend. Die Masken dürfen ausschließlich am Sitzplatz im Speiseaal und beim Sport (z. B. MTT, Gymnastikraum, Schwimmbad oder draußen) abgenommen werden.

Vor dem Betreten und Verlassen der Klinikgebäude sowie des Speisesaals sind verpflichtend die Hände zu desinfizieren.

Es ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.

In Wartebereichen sind auf dem Boden befindliche Abstandsmarkierungen zu beachten.

Es sind die Hust- und Niesetikette sowie die Händehygiene einzuhalten. Dies wird in einem an die Rehabilitanden auszugebenden und zu unterzeichnenden Handout erläutert.

Während der Zimmerreinigung muss der Rehabilitand das Zimmer verlassen, damit der Abstand von 1,5 m sicher eingehalten werden kann.


Hygiene- und Sicherheitsregeln in den Gruppentherapien

Kurse mit erhöhtem Atemausstoß müssen weiterhin außen oder mit verminderter Teilnehmerzahl in gut durchlüfteten Räumen durchgeführt werden.

Für Sportbereiche mit freiem Zugang (z. B. Medizinische-Trainings-Therapie) sind Obergrenzen für die Anzahl der teilnehmenden Rehabilitanden festgelegt.

Für den Seminarraum gilt eine Obergrenze von 20 Teilnehmern (die Hälfte der normalen Personenzahl).

Die Sauna und das Bewegungsbad stehen bis auf weiteres nicht zur freien Nutzung zur Verfügung.


Hygiene- und Sicherheitsregeln im Speisesaal

Vor dem Betreten des Speisesaals und nach jedem Buffetgang sind die Hände zu desinfizieren. Hierfür sind am Eingang zum Speisesaal und am Ende des Buffets Desinfektionsmittelspender aufgestellt.

Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes oder einer FFP2-Maske im Speisesaal, dies gilt auch für das Servicepersonal. Das Ablegen der Maske ist ausschließlich den Rehabilitanden am Sitzplatz erlaubt.

Der Speisesaal wird tagsüber permanent belüftet. Auch während der Mahlzeiten ist zumindest eine regelmäßige Stoßlüftung durchzuführen.

Sitzplätze werden fest an Rehabilitanden vergeben, dies wird entsprechend dokumentiert.

Die Tische werden morgens und abends fertig eingedeckt. Mittags werden die Tische im Vorwege mit Besteck in Bestecktaschen versehen. So soll eine mögliche Schmierinfektion (insbesondere über selbst zu entnehmendes Besteck) vermieden werden.

Lebensmittel, die z. B. in Körben angeboten werden, sind immer mit einer Zange zu entnehmen (Brot, Obst usw.).

Zwischen den Mahlzeiten erfolgt eine Reinigung der Tische und Stühle mit einem Flächendesinfektionsmittel.


Zutrittsverbot im Rahmen der Ausübung unseres Hausrechts

Personen, die nicht Patienten, deren Begleitpersonen oder Mitarbeiter der GesundheitsKlinik sind und die keinen Termin oder triftigen Grund haben, sich in der Klinik aufzuhalten ist der Zutritt in die Klinikgebäude verboten.

Eine ambulante Reha ist nur dann möglich, wenn der Patient bei uns in der Klinik übernachtet und sich somit in unserem Einflussbereich befindet.

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