HNO-Erkrankungen

Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten

„Das Meer wäscht alles Übel vom Menschen ab."

… sagte Euripides (480 - 406 v.Chr.). Und auch sein griechischer Landsmann Hippokrates hielt Meerwasser für ein wertvolles Heilmittel.

Ein Aufenthalt im Meeresküstenklima mit seiner reinen, allergenarmen, feuchten und salzhaltigen Luft lässt insbesondere Patienten mit Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege befreit aufatmen, da der Salzgehalt der Luft schleimlösend ist. Spaziergänge am Meer beruhigen und befreien gereizte Schleimhäute der Atemwege. Sie sorgen für eine allgemeine Abhärtung und Kräftigung des Immunsystems.

Das Fachgebiet HNO beinhaltet alle Erkrankungen der Organe Hals, Nase und Ohren.

  • Reduzierung der Häufigkeit von Infektionen der oberen Atemwege
  • Abhärtung und Kräftigung des Immunsystems
  • Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Erlernen von Atemtechniken
  • Tabakentwöhnung
  • bessere Krankheitsverarbeitung und erweitertes Krankheitsverständnis
  • Hilfen zum Umgang mit Tinnitus (spezielles Tinnitusprogramm)

Die nachfolgend genannten Diagnosen stehen beispielhaft für die häufigsten Krankheitsbilder. Bei differenzierteren Diagnosen sollten Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

  • vasomotorische und allergische Rhinopathie (z.B. Heuschnupfen)
  • chronische Rhinitis (chronischer Schnupfen), Rhinopharyngitis und Pharyngitis
  • chronische Sinusitis (chronische Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Nasenpolypen
  • chronische Laryngitis und Laryngotracheitis
  • Zustand nach Nasennebenhöhlen-Operationen
  • allgemeine Anfälligkeit für Atemwegsinfekte
  • Tinnitus

  • fehlende Rehabilitationsfähigkeit
  • Unfähigkeit zur Selbstversorgung
  • schwerste pulmonale Erkrankung (schweres Asthma, COPD Gold IV), Gold III nicht in den Herbst- und Wintermonaten (zur Zeit der Herbst- und Winterstürme - Oktober bis Ende Februar)
  • akut isolierpflichtige Infektionserkrankung (MRSA)
  • instabile Angina pectoris und schwere nicht kompensierte Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkrankungen, die eine regelmäßige intravenöse Therapie bzw. Transfusion und Überwachung erfordern
  • bei adipösen Patienten Maximalgewicht 150 kg (technisch bedingt)
  • akute Suizidgefahr bzw. akute Selbst- und/oder Fremdgefährdung
  • siehe auch unter allgemeine Kontraindikationen

  • ausführliches Erfragen der Krankengeschichte (Anamnese), Erfassung von Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Erfragen der Häufigkeit und Schwere der Symptome, Auslöser, Rauchgewohnheiten, Leidensdruck
  • WHO-5 Fragebogen zur Lebensqualität zu Beginn und am Ende des Reha-Aufenthaltes
  • allgemeine Ganzkörperuntersuchung
  • HNO-ärztliche Vorstellung

In Abhängigkeit von eingereichten/mitgebrachten Befunden und deren Aktualität:
  • Labordiagnostik
  • EKG, ggf. Langzeit-EKG
  • bei Bedarf Bodyplethysmografie mit Spasmolyse und Diffusion
  • bei Bedarf Blutgasanalyse
  • bei Bedarf Peakflow-Messung
  • Fahrradergometrie mit Pulsoxymetrie zur Festlegung der Belastungsgrenze
  • ggf. Ultraschalldiagnostik der Nasennebenhöhlen durch den HNO-Arzt
  • ggf. 6-Minuten Gehtest
  • eventuell Schlafapnoediagnostik mit Poly-Mesam
  • ggf. Allergietestung

Auf Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse vereinbaren Sie mit Ihrem Arzt Ihr individuelles gesundheitliches Ziel für Ihren Reha-Aufenthalt.

  • Sport- und Bewegungstherapie
    • Atemtherapiegruppe
    • Ergometertraining
    • medizinische Trainigstherapie
    • je nach Leistungsstand Walking oder Nordic Walking oder Jogging oder Terraintraining am Meer
    • verschiedene Gymnastikgruppen (z.B. Pilates oder Yoga oder Stretching, Hockergymnastik
    • Brandungswandern in Eigenregie

  • Physiotherapie/balneophysikalische Maßnahmen
    • klassische Massagen, wenn muskuläre Verspannungen im Schultergürtel im Vordergrund stehen, ggf. kombiniert mit Infrarot
    • oder Bindegewebsmassage + heiße Rolle oder Akupunktmassage nach Penzel
    • Atemtherapie als Einzel- und / oder Gruppentherapie
    • fakultativ Kneippanwendungen mit ansteigender Reizstärke
    • Inhalationstherapie mit verschiedenen Substanzen (antientzündliche oder schleimlösende Wirkstoffe) mittels PARI BOY Inhalator

  • psychologische Therapie
    • ein Entspannungsverfahren (Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training oder Imagination oder Qi Gong)
    • ggf. psychologische Einzelgespräche
    • ggf. Hilfe bei der Nikotinentwöhnung

  • weitere Maßnahmen
    • bei Bedarf Anpassung einer medikamentösen Therapie
    • bei Bedarf Mitbehandlung durch unseren HNO-Arzt
    • ggf. Ernährungsberatung bei Allergien, individuelle Diäten bei Allergikern
    • Gesundheitsvorträge, z.B. zu den Themen „Stressmanagement“, „Bewegung und Gesundheit“, „Tinnitus“
    • bei Tinnitus Teilnahme an unserem Tinnitus-Gruppenprogramm (Voranmeldung erforderlich)
    • bei Bedarf Sozialberatung
    • ggf. Akupunktur und/oder Hypnose (jeweils als Wahlleistungen)

GesundheitsKlinik Stadt Hamburg GmbH

Im Bad 35 · 25826 St. Peter‑Ording

Telefon: 04863 / 86 ‑ 0
E-Mail: info@gesundheitsklinik.com